Ghinzu
Informationen
| Name: | Ghinzu |
|---|---|
| Label: | Dragoon / Pias Recordings |
| Alben: | Electronic Jacuzzi (2000), Blow (2004), Mirror Mirror (2009) |
| Webseite: | www.ghinzu.com |
Wie alles begann...
Es war zu Beginn des Jahres 1999 als John (Klavier) und zwei ehemalige Mitglieder von Las Vegas Parano, Michaël (Bass) und Fabrice (Schlagzeug), sowie Greg (Gitarrist) und Sanderson (Kontrabass) eine Band gründeten. Als Bandnamen wählten sie GHINZU, einen Namen mit leicht asiatischem Klang, inspiriert von einem japanischen Messerhersteller, der mit dem inzwischen sehr bekannten Slogan warb: "The more you use it, the sharper it gets".
Ihr Debüt-Album ELECTRONIC JACUZZI veröffentlichten GHINZU am 15. Dezember 2000 auf ihrem eigenen Label Dragoon. Es wurde in Brüssel aufgenommen, nahm während einigen Kreativ-Sessions am Frühjahr und Herbst 1999 und 2000 langsam Formen an (zweimal wurden die Songs neu abgemischt) und markiert mit seinen 12 teils "groovy" teils "noisy" Tracks schließlich einen Wendepunkt im zeitgenössischen Popmusik.
NOISE-POP: so lässt sich die Musik von GHINZU am ehesten beschreiben. Innovativ, auf den Punkt und lässig zugleich. Der perfekte Groove zum Mitwippen, und doch so anders als der übliche Sound von Saiteninstrumenten. GHINZU machen Anleihen beim Pop, verwenden sowohl Klavier als auch Synthesizer, mal klingen ihre Melodien nach New Wave, mal haben sie einen leidenschaftlichen Rhythmus oder dramatische Aussetzer. Doch die Belgier sind auch experimentierfreudig: sie kombinieren Klavierballaden mit Schlagzeugklängen, Distortion und Texten voller schlichten Humor und Selbstironie. Und jeder Menge Lärm: NOISE-POP eben. Die Musik von GHINZU ist moderne Musik. Die Band entzieht ihren Instrumenten eher die Klänge auf mechanische Weise anstatt sie ihnen auf konventionelle Art zu entlocken.
Vier Jahre später kommt das nächste Album heraus: BLOW, das Medien und Kritiker gleichermaßen begeistert aufnehmen. Für GHINZU war es der Durchbruch in Belgien. Die erste Single "Do you read me" stieß auch in Frankreich auf große Resonanz, öffnete der Band die Türen zu verschiedenen TV Shows wie z.B. Taratata, Traffic Music, MTV select und führte im Sommer 2004 schließlich zu einer Frankreich-Tour mit etwa 20 Konzerten.
Ins Jahr 2005 starteten GHINZU mit einer neuen Tour, dieses Mal auch mit einigen Stops in den Niederlanden (Venlo, Nijmegen, Tilburg, Den Bosch) wo sie seit der Veröffentlichung von BLOW schon erwartet wurden. Die Band hatte bereits im vorigen Sommer auf zwei holländischen Festivals gespielt (Valkhofaffaire in Nijmegen und Zinin Festival in Utrecht). Nachdem sie zum wiederholten Mal in Paris vor ausverkauftem Haus (L'Elysee Montmartre) gespielt hatten, planten sie ihre ersten Konzerte in der Schweiz. Am Ende wurden sie zum renommierten Montreux Jazz Festival eingeladen.
Nach vier Jahren harter Arbeit ist GHINZU nun zurück mit MIRROR MIRROR. Das Album enthält 12 Tracks und wurde bislang in 10 verschiedenen Ländern ausgekoppelt. Überarbeitet, aufpoliert, gemischt und gemastert mit Unterstützung von Christine Verschorren, Dimitri Tikovoï und Nick Terry zeigt jeder Track seine Stärke auf seine eigene Art und Weise.
Die ersten Singles ("Cold Love" in Belgien und "Take it Easy" in Frankreich) werden bereits auf belgischen und französischen Radiostationen rauf- und runtergespielt. Als das Album erscheint, landet es im iTunes Store schon in der ersten Woche auf Platz 1: als das bestverkaufteste Album Belgiens. Und im Herbst 2011 wird "Cold Love" zum E.O.F.T.-Trailersong 11/12.







