Guillaume Néry
Informationen
| Name: | Guillaume Néry |
|---|---|
| Geburtstag: | 11.07.1982 |
| Sport: | Tauchen |
Guillaume Néry hat vier Weltrekorde (zuletzt 2008) im Apnoetauchen aufgestellt. Er lebt in Nizza, und geht regelmäßig im Mittelmeer auf Tauchstation. Für seinen Film „Free Fall“ hat er sich eine ganz besondere Location ausgesucht: „Dean’s Blue Hole“ auf den Bahamas, die tiefste Unterwasserhöhle der Welt. Guillaume versteht seinen Film als Kunstprojekt, als einen Tauchfilm der besonderen Art. Es ging ihm nicht darum, bis auf den Grund des Blue Holes (202 Meter tief) zu tauchen oder ein Rekord aufzustellen, sondern darum die Eleganz seines Sports im Einklang der Elemente zu zeigen. Obwohl es sich bei "Free Fall" letztendlich um eine Inszenierung handelt, so ist es dennoch Apnoetauchen in seiner reinsten Form. Denn beim Filmen wurde auf komplett auf Sauerstoffflaschen verzichtet!
Was bedeutet Tauchen für Dich?
Guillaume Néry: Für mich ist das Tauchen mehr als ein Sport. Wenn ich tauche, dann gehe ich in der dunklen blauen Welt unter Wasser auf Entdeckungsreise. Es ist ein faszinierender Ort, der einzige auf der Welt, wo ringsum alles gleich aussieht. Man fühlt sich vollkommen schwerelos. So gesehen sind Tauchen und Fliegen eigentlich das gleiche. Das wollte ich auch im Film zum Ausdruck bringen.
Wie kam es zu dem Filmprojekt?
„Free Fall“ war schon seit 4 oder 5 Jahren geplant. Ich habe nur noch auf den richtigen Zeitpunkt gewartet. Es ist nämlich schwierig jemanden zu finden, der so etwas drehen kann – unter Wasser! Schließlich hat es dann meine Freundin Julie Gautier gemacht – und sie ist auch Taucher. Insgesamt haben wir vier Nachmittage lang gedreht.
Hattet Ihr ein Storyboard?
Es gab kein detailliertes Storyboard, aber ich wusste ganz genau welche Geschichte ich erzählen wollte. Einige Bilder hatte ich schon vorher im Kopf aber vieles hat sich auch während der Dreharbeiten ergeben. Mal hatte ich eine neue Idee, mal Julie – und wenn wir abends beim Schneiden festgestellt haben, dass uns noch etwas fehlt, dann haben wir die entsprechende Einstellung eben noch gedreht. Die Filmmusik (Archive: „You make me feel“) stand von Anfang an fest. Ich hatte das Lied auf meinem iPod und wusste sofort, dass es der richtige Song ist. Vor allem um sich von anderen Tauchfilmen abzuheben. Die haben immer so eine extrem langsame ZEN-Musik.









