The last Overland

Neuauflage der historischen Abenteuer-Expedition von 1955 – auf dem Weg von Singapur nach London.

Sie war eines der größten automobilen Abenteuer aller Zeiten: die „Oxford & Cambridge Far Eastern Expedition“. Geboren aus einer nächtlichen Laune sechs junger Studenten der beiden berühmten Universitäten, machten sich im September 1955 zwei Land Rover der Serie I auf einen Road-Trip, den zuvor niemand bewältigt hatte. Eine Fahrt über Land von London nach Singapur schien unmöglich, lagen doch menschenfeindliche Wüsten, undurchdringlicher Dschungel und viele andere Gefahren im Weg. Sechs Monate und nahezu 30.000 Kilometer später waren die beiden Land Rover und ihre sechsköpfige Besatzung tatsächlich am Ziel. Sie erreichten Singapur – und stellten damit eine Bestleistung auf, die in der Folge auf dieser Route nie wiederholt werden konnte. – Ein Anlass, das Unmögliche rund 64 Jahre später noch einmal zu versuchen.

Eines der beiden Original-Fahrzeuge der ursprünglichen Tour hat die Jahrzehnte überlebt. Nicht nur das: Der Land Rover „Oxford“ aus der legendären Expedition der 1950er-Jahre wurde geborgen, aufbereitet und fitgemacht für ein vielleicht noch größeres Abenteuer als „The First Overland“ – die Rückfahrt von Singapur nach London satte 64 Jahre nach dem ersten Abenteuer.

Auch diese Expedition steht kurz vor dem glücklichen Abschluss. „The Last Overland“ mit dem Original Land Rover des Jahres 1955 hat inzwischen Europa erreicht und trifft nun in Nitra auf die Defender Zukunft. Das slowakische Produktionswerk von Jaguar Land Rover ist die Geburtsstätte des neuen Defender, der zur Begrüßung seines berühmten Urahnen bereitsteht.

Das Expeditionsteam von „The Last Overland“ erhält außerdem Gelegenheit, die hochmodernen Produktionsanlagen des neuen Werks zu besichtigen – und mitzuerleben, wie die ersten neuen Serien Defender vom Band rollen. Expeditionsleiter Alex Bescoby erklärt: „Wir haben immer gehofft, im Rahmen unserer Expedition das Werk Nitra und damit das Fertigungszentrum des neuen Defender hautnah zu erleben. Wir wurden vom gesamten Team in Nitra begeistert begrüßt. Das ist ein hervorragender Auftakt zu unserer Schlussetappe nach London.“